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ASUS ROG XG Station 2 – gemacht für Gamer

Asus hat mit seiner XG Station 2 einen wahren Hingucker auf den Markt gebracht. Durch das extravagante Design sticht das Gehäuse auf jeden Fall aus der Masse der eGPUs heraus – doch rechtfertigt das Produkt somit auch seinen hohen Preis?

 

Das Gehäuse – einzigartig!

Das Gehäuse ist und bleibt einzigartig. Auf den meisten Schreibtischen wird man die XG Station 2 vermutlich im geschlossenen Zustand wiederfinden. Betätigt man jedoch einen Button auf der Oberseite des Produktes, so klappen beide Hälften des Gehäuses zur Seite und die Sicht auf die Grafikkarte wird frei.
Der Aufklapp-Mechanismus ist etwas wackelig und auch der Knopf auf der Oberseite könnte etwas hochwertiger verarbeitet sein – alles in allem macht die XG Station 2 jedoch geschlossen, sowie geöffnet einiges her.

Etwas das einem sicherlich gleich ins Auge springt ist der rote START-Button, welcher sich auf der Platine befindet. Dieser findet sich auch oft auf Mainboards des Herstellers ASUS wieder und ist nicht nur zur Zierde eingebaut worden.
Ein Druck auf den Knopf lässt die Plasma-Röhre an der Front aufleuchten und versetzt das Gehäuse in den Bereitschaftsmodus. Erkennt das Gerät nun einen aktiven Host-PC über Thunderbolt 3 so kommen auch die im Gehäuse integrierten LEDs ins Spiel und die Grafikkarte beginnt ihren Dienst zu verrichten.

Bezüglich des AirFlows haben wir jedoch etwas Bedenken. Auf der Seite finden sich nur sehr spärliche Luftlöcher wieder, durch welche Frischluft in das Gehäuse zugeführt werden sollte.
Auf der Oberseite sitzen drei 60mm Lüfter und blasen die heiße Luft nach oben hinaus.
Wird es der Grafikkarte zu heiß, bzw. spielt man rechenintensive Spiele, so sollte man das Gehäuse in jedem Fall öffnen um ein Überhitzen der Grafikkarte zu vermeiden.

Das offene Gehäuse soll dem Buchstaben „W“ ähneln. W – wie Winner!

 

Die stärkste eGPU aller Zeiten – die Power

Die Asus XG Station 2 bietet Platz für alle Full-Size Grafikkarten. Dass diese oft sehr leistungshungrig sind müssen wir dir vermutlich nicht erzählen.
Genau aus diesem Grund kommt das Gerät mit satten 680 Watt Leistung daher. Diese wird durch ein fATX Netzteil zu Verfügung gestellt, wobei davon 500 Watt direkt an die Grafikkarte geliefert werden.

Über die Thunderbolt 3 Verbindung liefert das Gerät unglaubliche 100 Watt um den Laptop mit Energie zu versorgen. Dies ist mehr als das aktuelle 15″ MacBook Pro aus dem Hause Apple benötigt um mit voller Leistung geladen werden zu können.

 

Zusatzanschlüsse – hier hat sich ASUS etwas überlegt

Für einen Preis von satten 600€ muss die ASUS XG Station 2 ordentlich etwas bieten – und genau das tut sie auch.
Während bei allen anderen eGPU Gehäusen, welche über zusätzliche Ports verfügen, die gesamten Daten über ein einziges Thunderbolt 3 Kabel an den Host-Computer übertragen werden, gibt es bei der Gaming-Station aus dem Hause ASUS noch eine zweite Möglichkeit.
Wirft man einen kurzen Blick auf die Rückseite des Geräts, so fällt schnell auf, dass dieses über einen USB Typ B Anschluss verfügt. Dieser wird neben dem Thunderbolt 3 Port ebenfalls mit dem Host-PC verbunden und liefert Daten von zusätzlich angeschlossenen Geräten.

Somit kann die volle Geschwindigkeit des Thunderbolt 3 Kabels für die Grafikkarte genutzt werden, während andere Daten wie beispielsweise die einer externen Festplatte oder einer Maus, bzw. Tastatur über das USB Typ B Kabel übertragen werden. Dies verhindert Leistungseinbußen und lässt die Grafikkarte ihre volle Power entfalten.

 

Fazit – ein Monster

Die ASUS XG Station 2 ist und bleibt ein Monster. Sie besitzt das stärkste Netzteil aller momentan verfügbaren eGPU Gehäusen und liefert somit beinahe unendlich Power an die angeschlossenen Geräte. Die Idee mit dem zweiten USB Kabel um die Grafikkarte nicht auszubremsen finden wir ebenfalls richtig gut.
Greift man tief in die Geldbörse, so bekommt man ein wahnsinnig tolles Gerät welches auf jeden Fall für Aufregung sorgen wird.
Jedoch muss man das Design mögen und auf die Tatsache, dass das Gehäuse bei Volllast immer geöffnet sein sollte muss mit in die Kaufentscheidung mit einfließen. Immerhin hat die XG Station 2 den größten „Fußabdruck“ aller von uns getesteten eGPU Gehäuse.

Alles in allem ist das Produkt wahrscheinlich vor allem für Gamer interessant, die nicht auf die Portabilität eines Notebooks verzichten möchten.

 

ASUS ROG XG Station 2

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