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Razer Core V2 – ein Schritt in die richtige Richtung

Von außen hat sich ja nicht sehr viel geändert. Weiß man nicht auf welche Details mach achten soll, so kann man die V1 und V2 beinahe nicht auseinanderhalten.

Die meisten Veränderungen haben sich im Inneren abgespielt. Doch fangen wir zuerst mit dem Gehäuse an.

 

 

Das Gehäuße – ein Block aus Aluminium

Der Razer Core V2 besteht, wie schon sein Vorgänger auch aus einem einzigen Block Aluminium. Aus diesem wird dann mittels CNC Fräse der Core ausgefräst.
Diese Verarbeitung erinnert an die Unibody Gehäuse aus dem Hause Apple, welche für ihre gute Verarbeitung und Robustheit bekannt sind.

Der Razer Core ist auf dem Schreibtisch also ein echter Hingucker und passt, dank seines schlichten Designs, sogar auf den ein oder anderen Tisch im Büro.

Der Benutzer hat die Möglichkeit zwei LED Streifen mittels der hauseigenen Software Razer CHROMA zu steuern um somit das Gehäuse dem Schreibtisch-Setup anzupassen. Auch die Synchronisation mit anderen Razer Komponenten, wie beispielsweise einer Tastatur oder einer Maus wird hierdurch ermöglicht.

Das Gehäuse misst 10,4 x 33,9 x 21,8 cm und bietet somit Platz für alle gängigen Grafikkarten.
Diese können bis zu 30cm lang und bis zu 14,5cm hoch sein.

 

Das Netzteil – ein echter Powerlieferant

Das Netzteil bietet 500 Watt Leistung, wovon jedoch nur maximal 375 Watt für die Grafikkarte zur Verfügung stehen. Die restliche Power verteilt der Razer Core V2 gerecht auf die Platine selbst, alle USB Ports und hat am Schluss sogar noch bis zu 65 Watt für den angeschlossenen Laptop übrig.
Diese Leistung reicht vollkommen aus um die gängigsten Laptops zu laden.

 

Kompatibilität – wer kann den Core V2 verwenden?

Der Razer Core V2 supported aus dem Hause AMD alle Karten ab der Radeon R9 285 und aus dem Hause nVidia alle Karten ab der GeForce GTX 750.
Alle professionellen Creator aufgepasst: Der Razer Core V2 unterstützt auch die nVidia Quadro P4000, P5000, P6000, sowie die GP100.

Da Razer momentan einer der wenigsten Hersteller ist, welche Grafikkarten aus der Quadro Reihe von nVidia supporten, stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Gehäuse in Zukunft auch in zahlreichen Büros zu finden sein könnte.

Auch bei den unterstützten Betriebssystemen lässt sich Razer nicht lumpen – grundsätzlich ist das Gerät von Haus aus mit Windows und MacOS kompatibel.

 

Der Razer Core V2 ist mehr als „nur“ eine eGPU

EGPU steht für „external grafics proccessing unit“ – der Razer Core V2 ist jedoch mehr als das.
Er bietet auf seiner Rückseite zusätzlich zu der Stromversorgung und dem Thunderbolt 3 Port noch 4x USB 3.0 und 1x Gigabit Ethernet.

Damit ist das Gehäuse perfekt als Docking Station geeignet, an welcher man seinen externen Monitor, eine Tastatur, eine Maus, eine externe Festplatte und ein LAN Kabel angeschlossen hat.
Steckt man nun seinen Laptop über das Thunderbolt 3 Kabel an, kann man alle Geräte nutzen und der Computer wird nebenbei sogar noch aufgeladen – was will man mehr?

 

Der Unterschied zwischen dem Razer Core V1 und V2

Lohnt es sich wirklich in die zweite Generation zu investieren oder ist man mit der ersten auch schon gut bedient?

Von außen hat sich ja nicht sehr viel geändert – doch die Verbesserung liegt im Verborgenen. Schaut man sich die Platine der zweiten Generation genau an, erkennt man, dass Razer hier, statt einem Thunderbolt 3 Controller nun 2 verbaut hat.
Dies löst das bekannte Problem, dass die Grafikkarte ordentlich Leistung zurückstecken musste, wenn alle anderen Ports auch in Verwendung waren.

Dank des zweiten Controllers ist es nun möglich eine Tastatur, eine Maus und eine externe Festplatte, die an dem Razer Core hängen, zu verwenden und trotzdem in den Genuss der vollen Leistung seiner Grafikkarte zu kommen.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass statt dem TI82 Controller nun ein TI83 verbaut wurde – dies bedeutet wesentlich bessere Kompatibilität, vor allem mit Macs.

 

Fazit

Der Razer Core V2 wird seinem Titel als Nachfolger gerecht. Auch wenn sich außen nicht viel verändert hat, kann das Gerät doch mit einigen Verbesserungen trumpfen.
Vor allem die Kompatibilität der nVidia Quadro Grafikkarten und die Tatsache, dass der Core als vollwertige Dockingstation verwendet werden kann macht ihn sehr interessant.
Einziges Manko ist der Betrag den Razer für sein Gerät verlangt – aber Qualität hat nun mal ihren Preis.

 

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