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Razer Core X – Was braucht man mehr?

Wir haben den Core V2 schon lange Zeit auf unserer Website als „Unsere Empfehlung“. Das Gehäuse ist nach wie vor eines der am best-verarbeitetsten auf dem Markt, die LED Beleuchtung sieht einfach cool aus und durch die geringe Größe findet die eGPU auch auf kleinen Schreibtischen super Platz. Die zahlreichen Ports auf der Rückseite lassen das Gehäuse zur Dockingstation werden und sind super praktisch. Nichts destotrotz kostet das Ding noch immer rund 530€ – ohne Grafikkarte wohl gemerkt!

Wenn man ordentlich Power in seiner eGPU möchte, ist man auf diesem Wege schnell Mal 1000€ los – um dieses Geld stellen sich andere einen gesamten PC zusammen.

Doch in diesem Beitrag soll es nicht um den Razer Core V2 gehen, sondern seinen neuen Bruder – den Razer Core X.

Das Gehäuse – Kompliment an die Designer!

Das Gehäuse wurde aus Metall gefertigt und vermittelt einen sehr hochwertigen Eindruck. Lediglich die Rippen in der Front sind aus Kunststoff. Durch die spezielle Lackierung fällt dies jedoch erst auf wenn man die Dinger berührt.

Die Außenhülle misst rund 68 mm (Breite) x 374 mm (Tiefe) x 230 mm (Höhe) und ist damit um einiges größer als sein Bruder, der Core V2.
Im Inneren findet eine Grafikkarte mit einer maximalen Länge von rund 33cm, sowie ein reguläres ATX Netzteil mit 650W und ein 120mm Lüfter Platz.

Die Montage der Grafikkarte hat sich bei so manchen eGPUs als sehr kompliziert erwiesen. Manche Docks wurden einfach nicht dafür gebaut diese einfach öffnen und schließen zu können. Das kann man vom Core X allerdings nicht behaupten. Durch einen cleveren Hebel auf der Rückseite kann das Innenleben von der Außenhülle entriegelt und nach hinten herausgezogen werden.
Um nicht Metall auf Metall schleifen zu lassen, haben sich auch hier die Designer etwas einfallen lassen. Das Innenleben sitzt auf einem Schienensystem aus Kunststoff am Boden der Außenhülle. Dadurch ist ein sanftes herausziehen ohne Kratzer und unangenehme Geräusche möglich – großes Kompliment!

 

Ports sind Mangelware

Auf der Rückseite des Razer Core X findet man lediglich einen Stromstecker, sowie eine Thunderbolt 3 Buchse, mit der der Rechner an die eGPU angeschlossen wird. Kein Ethernet, kein USB, kein SATA – schade!

Zur Verteidigung des eGPU Docks muss man allerdings sagen, dass sehr viele Hersteller darauf verzichten – vermutlich in erster Linie aus Kostengründen, jedoch auch in der Hinsicht auf die zu transportierenden Daten.

Wenn die Grafikkarte in dem Dock auf voller Leistung läuft, nebenbei vielleicht noch eine große Datei ins Internet geladen wird und die angeschlossenen Festplatten eine Sicherung durchführen, dann geht selbst das bis zu 40Gb/s zertifizierte Thunderbolt 3 Kabel in die Knie.

 

Power ist vorhanden!

Das integrierte Netzteil liefert satte 650W Leistung. Davon gehen über zwei 6+2 Stecker 500W direkt in die Grafikkarte – das sollte auch für die Topmodelle absolut ausreichend sein.

50W scheint das Gehäuse selbst zu benötigen um die gesamten Daten weiterzuleiten und die übriggebliebenen 100W werden über die Thunderbolt 3 Verbindung via PowerDelivery dem angeschlossenen Laptop zur Verfügung gestellt (das reicht auch aus um die aktuellen MacBook Pros 15″ mit voller Leistung zu laden).

Fazit – Razer Core X oder Razer Core V2?

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Wir sind der Meinung, dass der Razer Core V2 nachwievor das beste eGPU Dock auf dem Markt ist (den Preis außer Acht gelassen). Die perfekte Verarbeitung, die LED Beleuchtung und die zusätzlichen Ports machen das Ding zu einem perfekten Allrounder.

Wenn man jedoch auf ein bestimmtes Budget begrenzt ist, dann würde ich mich für den Razer Core X entscheiden, mir die 240€ Aufpreis sparen und lieber in eine bessere Grafikkarte investieren. In diesem Fall lebt man zwar nicht den „ein einziges Kabel“ Traum, jedoch hat man ebenfalls ein sehr hochwertig verarbeitetes Gehäuse mit ordentlich Power neben seinem Laptop stehen.

 

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