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Die kleinste eGPU aller Zeiten – Sonnet Breakaway Puck

 

Das Gehäuse: ein Raumwunder

Beginnen möchte ich dieses Review mit dem Gehäuse. Der Sonnet Breakaway Puck ist eines der kleinsten eGPU Docks auf dem Markt und misst sensationelle 15,2 x 5,1 x 13cm.

Damit qualifiziert sich das Gerät als eines der ersten auch für all jene, welche die volle Leistung nicht nur Zuhause am Schreibtisch, sondern auch unterwegs benötigen.

Ein besonderer Einsatzzweck, welcher mir hierfür in den Sinn kommt, wäre beispielsweise der eines digitalen Nomaden.
Das kleine, leichte Ultrabook, gemeinsam mit dem Sonnet Puck in den Rucksack schmeißen und man ist ready to go um auch auf Reisen einzigartige Videos zu schneiden ohne stundelang auf das Rendern warten zu müssen.

Jedoch kann die kleine Bauform auch für Privatanwender, die nicht viel Platz auf ihrem Schreibtisch haben und dennoch in den Genuss von intensiveren Spielen mit einem Ultrabook kommen möchten, interessant sein.

Sonnet hat neben seinem Gerät auch noch eine Halterung für dieses vorgestellt. Die kleine, leichte Metallkonstruktion ist ab rund 60€ verfügbar und macht es möglich den Breakaway Puck beispielsweise auf der Rückseite seines Monitors zu befestigen. Somit schafft man die eGPU aus seinem Blickfeld und kann, dank eines simplen Slide-In Mechanismus der Halterung, auch jederzeit mit seiner Grafikkarte auf Reisen gehen.

Ein klarer Daumen nach oben!

 

Hier seht ihr die Halterung für den Puck in Aktion.

Performance

Der Sonnet Breakaway Puck mag auf den ersten Blick recht teuer erscheinen. Bedenkt man jedoch, dass das Gerät bereits eine Grafikkarte im Inneren verbaut hat, so rechtfertigt das den Preis allemal.

Der Puck kommt entweder mit einer AMD Radeon RX 560, bzw. eine RX 570 daher. Beide besitzen 4GB GDDR5 RAM und supporten bis zu vier 4K Displays.

De verbauten Grafikkarten sind zwar nicht für den High-End User gedacht, können den meisten Ultrabooks jedoch einen Performance-Boost von bis zu der 4-fachen Leistung verschaffen – und das bei der Größe eines Toast-Brotes…

Ist der Breakaway Puck bereit für den Einsatz?

Sonnet gibt auf seiner Produktseite an, dass der Puck grundsätzlich sowohl mit Windows, als auch mit MacOS kompatibel sein soll.
Zahlreiche User berichten allerdings, dass sich die RX 560 zwar ohne Probleme mit einem Mac nutzen lasst, die RX 570 soll aber oft zu Problemen geführt haben.

Was dazu gesagt sei: Die ganzen Probleme traten unter MacOS 10.13.3 auf. Solltest du also zu dem Zeitpunkt, an dem du diesen Beitrag liest, bereits ein Update auf MacOS 10.13.4 erhalten haben, so wirst du mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auch die RX 570 Version ohne Kompatibilitätsprobleme nutzen können.

Für alle Windows User mit Thunderbolt 3 Unterstützung können die den Breakaway Puck also ohne Bedenken freigeben. Nur die Mac-Nutzer sollten zuvor vielleicht einen kurzen Blick auf ihre Software-Version werfen.

 

Power, Ports & Co.

Der Sonnet Breakaway Puck wurde vom Hersteller mit einem externen Netzteil ausgestattet – wie bei der Größe auch nicht anders zu erwarten.
Dieses kommt mit einer Leistung von insgesamt 160 Watt bei der schwächeren Version und 220 Watt bei der etwas Stärkeren daher.

Davon stehen dem angeschlossenen Computer rund 45 Watt via Power Delivery zur Verfügung. Dies reicht zwar für manche Ultrabooks aus, größere Modelle wie beispielsweise das MacBook Pro 2016 in der 15″ Variante dürften über diese Leistung nur schmunzeln. Bei solchen Modellen ist dann also noch ein separates Ladegerät notwendig und den Akku auch mit voller Leistung zu laden.

Der Breakaway Puck überzeugt trotz seiner geringen Größe, durch seine Anschlussvielfalt. Insgesamt besitzt das Gerät 3x Displayport, 1x HDMI, 1x Thunderbolt 3 und einmal dem Netzstecker.
Alle vier Videoausgänge supporten, wie vorhin bereits erwähnt, Datenraten bis zu 4K mit 60Hz – und das gleichzeitig!

Wie bei fast allen eGPUs ist leider auch bei dem Breakaway Puck ein etwas zu kurz geratenes Thunderbolt 3 Kabel inkludiert. Dieses misst lediglich 50cm und dürfte somit wohl für die meisten Zwecke ungeeignet sein.

 

Fazit – klein aber oho!

Der Sonnet Breakaway Puck ist zwar im Vergleich zu seinen Konkurrenten nicht so leistungsstark, vielleicht macht ihn aber genau das zum Spitzenreiter der eGPUs.

Durch die kleinere Grafikkarte konnte eben auch einiges an Größe eingespart werden und mit dem Puck hatten wir das erste Mal eine externe Grafikkarte in den Händen, die wir auch unterwegs mitnehmen würden.

Wenn das Hauptaugenmerk auf der Portabilität liegt und nicht ganz so viel Leistung benötigt wird, dann empfehlen wir übrigens die RX 560 – Variante. Die ist nämlich um fast ein ganzes Kilo leichter als die etwas teurere RX 570 Variante.

 

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